Überprüfung der registrierten Operationszahlen anhand der CHOP-Codes
SIRIS Wirbelsäule – Spital-/klinikinterne und -externe Überprüfung der registrierten Operationszahlen
Eine spital-/klinikinterne und -externe Überprüfung der registrierten Operationszahlen ist aktuell nur anhand der CHOP-Codes1 möglich und sinnvoll.

Primäroperationen
Anhand der CHOP-Codes 7A.43*, 7A.44*, 7A.6*, 7A.7* und 7A.8* in Kombination mit dem CHOP-Code 7A.B1.31 oder 03.04.4* für die Lendenwirbelsäule, können alle registrierungspflichtige Primäroperationen sowie die meisten Revisionen und Reoperationen identifiziert und mit registrierten Operationen abgeglichen werden (Tabelle).
Reoperationen und Revisionen
Die Herausforderung bei der Überprüfung besteht bei einem kleineren Anteil der Revisionen am selben und/oder angrenzenden Segment, die als Primäroperationen (zum Beispiel als Dekompression) kodiert und mit den oben genannten CHOP-Codes deshalb nicht gefunden werden. Ihre Kodierung kann unterschiedlich ausfallen. Es gibt heute keinen CHOP-Code, der die Implantate in situ kodiert und einen Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen der Vor- und der Folgeoperation auf Nachbarsegmenten gibt. Aus diesem Grund sind diese Revisionsarten vorläufig nicht ohne weiteres mit den CHOP-Codes überprüfbar.
Unter den Patientinnen und Patienten mit den oben genannten CHOP-Codes ist es jedoch möglich, diejenigen Patientinnen und Patienten zu identifizieren, die eine Folgeoperation hatten (zum Beispiel mittels einer doppelten Patienten-ID in einer Exceltabelle). Diese Folgeoperationen können anschliessend einzeln überprüft werden, um festzustellen, ob sie am selben oder angrenzenden Segment durchgeführt worden sind und somit unter die Einschlusskriterien des Registers fallen.
Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung bei dieser detaillierten Überprüfung der Fallzahlen, um eine hohe Erfassungsquote in Ihrem Spital oder Ihrer Klinik sowie im Register insgesamt zu gewährleisten. Die SIRIS Stiftung hat beim Bundesamt für Statistik neue spezifischere CHOP-Codes beantragt, um diese Validierungslücke zu schliessen.
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen wie folgt zur Verfügung:
für den Registerbetrieb und EUROSPINE: siris-spine@eurospine.org
für den ANQ: Oliver Pahud, oliver.pahud@anq.ch
für die SIRIS-Stiftung: Jasmin Vonlanthen, jasmin.vonlanthen@siris-implant.ch
SIRIS Wirbelsäule – Validierungskonzept V.1.0
Das Validierungskonzept für SIRIS Wirbelsäule ist auf der Webseite von SIRIS und ANQ aufgeschaltet. Das Konzept wurde von EUROSPINE in Kooperation mit dem SSAB Wirbelsäule, der SIRIS Stiftung und dem ANQ erarbeitet.
Das Validierungskonzept beschreibt die Massnahmen, die zur Erreichung und Sicherung einer hohen Datenqualität von EUROSPINE durchgeführt werden.
Erste Monitorings vor Ort sind im zweiten Halbjahr 2025 geplant. Die Spitäler und Kliniken werden zum gegebenen Zeitpunkt informiert.
Bitte leiten Sie diese Information auch intern an die für SIRIS Wirbelsäule zuständigen Personen weiter, vielen Dank für Ihre Unterstützung.
